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Dreikampf um die Staatskanzlei – Grüne nominieren Kandidatinnen und Kandidaten für Landtagswahl

Die GRÜNEN in Hessen stehen vor dem größten Parteitag ihrer Geschichte. Am 25. und 26. Februar 2023 werden deutlich über 1.000 Mitglieder in der Buderus-Arena in Wetzlar erwartet, um über die Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Landtagswahl zu entscheiden und mit Tarek Al-Wazir den ersten GRÜNEN Ministerpräsidenten-Kandidaten in Hessen zu nominieren.

„Wir GRÜNE sind bereit für den Dreikampf um die Staatskanzlei“, sagten die beiden Parteivorsitzenden Sigrid Erfurth und Sebastian Schaub am Mittwoch in Wiesbaden. „Wir sind die einzige der drei großen Parteien in Hessen, die in dieser Legislaturperiode ihre Mitgliederzahl deutlich steigern konnte. Die hessischen GRÜNEN hatten Ende 2018 rund 6000 Mitglieder, momentan sind es rund 9800. Dieser Zuwachs um über 60 Prozent und unsere Wahlergebnisse zeigen: Wir haben eine neue Rolle.“

Die GRÜNEN waren bei der Landtagswahl 2018 erstmals zweitstärkste Kraft in Hessen geworden und sind derzeit mit 29 Abgeordneten im Hessischen Landtag vertreten. „Jetzt wollen wir die nächste Stufe erklimmen und zur führenden politischen Kraft aufsteigen“, so Erfurth und Schaub. Daher werden am kommenden Samstag und Sonntag die ersten 40 Plätze für die GRÜNE Landesliste in Einzelwahl abgestimmt. „Das zeigt, wo wir hinwollen.“ Da bei den hessischen GRÜNEN das Mitgliederprinzip auf Landesparteitagen gilt und angesichts einer erwarteten hohen Beteiligung der Mitglieder muss der Parteitag der hessischen GRÜNEN daher über zwei Tage stattfinden.  

Auf Platz 1 der Liste liegt bisher die Bewerbung von Angela Dorn vor. Die Satzung der GRÜNEN sieht auf dem ersten Platz der Landesliste immer eine Frau vor. „Das ist Teil der GRÜNEN DNA“, so Erfurth. Bislang liegt auf Platz 2 die Bewerbung von Tarek Al-Wazir vor.

„Neben dem gewohnten Verfahren zur Listenaufstellung ist etwas Entscheidendes anders: Erstmals wollen wir GRÜNE den Ministerpräsidenten stellen. Diese MP-Kandidatur wollen wir mit einem eigenen Antrag mit dem Titel ‚Stolz auf das, was vor uns liegt‘ auch so beschließen. Wir sind uns sicher, dass es dafür eine große Mehrheit geben wird“, so Erfurth und Schaub.

„In Zeiten wie diesen braucht unser Land den Mut, neue Wege zu gehen“, ergänzte Tarek Al-Wazir. „Ich habe mein ganzes politisches Leben Politik in Hessen gemacht und mich für Hessen eingesetzt. Ich weiß, was die Menschen vor Ort umtreibt: Wie steht’s um den Kita-Platz? Wie weit ist es bis zur nächsten Arztpraxis? Wie sicher ist eigentlich mein Arbeitsplatz? Um diese Fragen möchte ich mich als Ministerpräsident kümmern und alles dafür tun, dass unser Land weiter zusammensteht und zusammenhält.“

Al-Wazir: „Ich kenne die Menschen in Hessen. Und die Menschen in Hessen kennen mich. Dass ich sage, was ich tue. Und dass ich tue, was ich sage. Dass man sich auf mich verlassen kann. Und dass ich genau und ausschließlich einen Fokus habe: Mich mit aller Energie für Hessen einzubringen. Für diese Politik bewerbe ich mich: Am Wochenende auf dem Parteitag und am 8. Oktober bei der Landtagswahl.“



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